RESEARCH GROUP COMPUTED TOMOGRAPHY

UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES UPPER AUSTRIA - RESEARCH & DEVELOPMENT LTD.

spaceXCT: X-ray Techniques for NDT and Damage Characterization of Space Materials and Components

Förderzeitraum: 1.06.16 bis 30.05.17

Eine der wichtigsten Herausforderungen, um die Akzeptanz moderner oder neuer Materialien zu beschleunigen, ist die systematische Etablierung von Testverfahren, einschließlich Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP). Moderne Materialien umfassen zum Beispiel Polymermatrix-Verbundmaterialien (polymer matrix composites, PMC), durch additive Fertigung (additive manufacturing, AM) hergestellte Bauteile und elektrische, elektronische und elektromechanische (EEE) Komponenten.

Um das Potenzial moderner Fertigungstechniken für Weltraumanwendungen erschließen zu können, werden neue Ansätze, sowohl für die Herstellung als auch die ZfP benötigt, um so die Qualität und Zuverlässigkeit von Raumfahrt-Komponenten sicherzustellen. Moderne ZfP-Verfahren müssen in der Lage sein, interne Defekte im Bauteil in hoher Auflösung zu detektieren, um so eingeschlossene Poren und Risse quantitativ charakterisieren zu können.

Um das Potenzial moderner Fertigungstechniken für Weltraumanwendungen erschließen zu können, werden neue Ansätze, sowohl für die Herstellung als auch die ZfP benötigt, um so die Qualität und Zuverlässigkeit von Raumfahrt-Komponenten sicherzustellen. Moderne ZfP-Verfahren müssen in der Lage sein, interne Defekte im Bauteil in hoher Auflösung zu detektieren, um so eingeschlossene Poren und Risse quantitativ charakterisieren zu können. Im Zuge des Projekts „spaceXCT“ werden modernste Röntgenbildgebungs-Technologien (z.B. hochauflösende Röntgencomputertomographie und Gitter-Interferometer CT) eingesetzt, um Defekte in modernen Materialien und Komponenten für Raumfahrtanwendungen zu charakterisieren. Sowohl AM-Bauteile und PMCs als auch EEE-Komponenten haben einen hohen Stellenwert in den ESA-Bemühungen zur Technologie-Harmonisierung. Um die Nachteile von Standard-ZfP-Methoden zu überwinden, werden verschiedene AM-, PMC- und EEE-Komponenten mithilfe modernster Röntgenbildgebungs-Technologien auf interne Defekte untersucht, z.B. in Bezug auf mechanisch induzierte Rissausbreitung und -wachstum. Das Hauptziel dieses Projektes ist es, die dreidimensionale Defektstruktur sowie -ausbreitung in verschiedenen Materialien zerstörungsfrei zu charakterisieren, um neue ZfP-Protokolle zu etablieren. Der übergreifende Ansatz von spaceXCT ergänzt europäische Weltraumaktivitäten und stärkt die Rolle Österreichs und der Schweiz als kompetente Partner im Bereich der Raumfahrt für moderne Fertigungs- und ZfP-Verfahren.

bellow CSEM

Abb. 1 Radiographische Darstellung eines additiv hergestellten Tintanium-Bauteils mittels Talbot-Lau-Gitterinterferometer CT. Absorptionskontrast (links), Phasenkontrast (Mitte) und Dunkelfeldkontrast (rechts). Pulverrückstände sind aufgrund der Streuung, die an mikroskopischen Grenzflächen der Pulverteilchen verursacht wird, sehr gut vom restlichen Bauteil zu unterscheiden (© Foto: CSEM SA).

Partner

  • FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH (Austria)
  • Aerospace & Advanced Composites GmbH (Austria)
  • RUAG Space GmbH (Austria)
  • Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique – CSEM SA (Schweiz)

 

Förderung

Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und der FFG im Zuge des Austrian Space Applications Programme (ASAP) finanziert.

BMVIT schriftzug

Kontakt

Dr. Sascha Senck
Projektkoordinator
FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH
Stelzhamerstraße 23, A-4600 Wels, AUSTRIA
Tel: +43 50804 44426
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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